Ort: Gotthardpassstrasse (N2), Abschnitt St. Annawald, zwischen Andermatt und Hospental/UR
Baujahr: 2019
Bauunternehmung (Baumeister): Strabag AG Erstfeld
Ingenieur: Schällibaum AG Ingenieure und Architekten, Wattwil
Element-Produktion (Mauerkrone): BEFAG Betonvorfabrikations AG, Flüelen
Das Projekt
An der Gotthardpassstrasse (N2) zwischen dem Kreisel Andermatt und der Passhöhe, im Abschnitt St. Annawald bei Hospental, trägt eine Stützmauer den Strassenverlauf – direkt daneben verläuft die Bahnlinie. Für die Gestaltung der sichtbaren Betonoberfläche kam die PREWI-Strukturmatrize Marcato (PR-09) zum Einsatz: eine handgefertigte, gemauerte Natursteinoptik mit versetzten Fugen, die sich unaufdringlich in die alpine Umgebung einfügt.
Zweiteilige Ausführung
Die Mauer wurde in zwei unterschiedlichen Verfahren erstellt:
- Unterer Wandbereich: Vor Ort betoniert (Baumeisterarbeiten Strabag AG Erstfeld), mit der PREWI-Matrize Marcato direkt in die Schalung eingelegt.
- Obere Mauerkrone (Element-Kordon): Als vorfabrizierte Elemente ausgeführt, produziert von BEFAG Betonvorfabrikations AG. Insgesamt 74 + 1 Elemente, rund 179 m³ Beton, ca. 448 Tonnen Gesamtgewicht.
Eingesetzte PREWI-Struktur
Die Struktur Marcato (PR-09) wird von Hand gefertigt und bildet eine gemauerte Natursteinoptik nach – ideal für Infrastrukturbauten, die sich in eine gewachsene, alpine Landschaft einfügen sollen, ohne wie ein glatter, technischer Betonkörper zu wirken.
