Ort: Schöneggstrasse 1, 8610 Uster
Baujahr: 2014
Bauherrschaft: Baukonsortium «Schönegg», Zürich
Architektur: wild bär heule Architekten, Zürich
Bauleitung: Fild + Partner GmbH, Forch
Bauingenieur: Schärli + Oettli AG, Zürich
Baumeister: Müller Forch GmbH, Forch
Das Projekt
Für dieses Dreifamilienhaus in Uster wurde ein Einfamilienhaus aus den 1930er-Jahren durch einen Ersatzneubau ersetzt – ein Beitrag zur Nachverdichtung in gewachsener Nachbarschaft. Das Gebäude erhielt eine zweischalige Hülle: aussen Sichtbeton, innen Backstein und Sichtbetondecken. Prägendes Gestaltungselement der Fassade ist das charaktervolle Wechselspiel zwischen glatten und strukturierten Sichtbetonflächen.
Eingesetzte PREWI-Struktur
Für die strukturierten Fassadenbänder kam die PREWI-Matrize Mini Allegro B zum Einsatz, auf einer Fläche von rund 120 m². Die feine, vertikale Linienstruktur bildet den bewussten Kontrast zu den glatten Betonflächen, die dazwischen stehen bleiben.
Die Herausforderung
Zwei Punkte waren bei der Umsetzung entscheidend:
- Exaktes Wechselspiel nach Architekten-Vorgabe: Die Übergänge zwischen glatten und mit Mini Allegro B strukturierten Flächen mussten präzise an den vorgegebenen Positionen sitzen, damit das gestalterische Konzept der Architekten – ein bewusst gesetzter Kontrast, keine zufällige Musterung – exakt aufging.
- Passgenauigkeit an den Schaltafel-Rastern: Die Matrize musste sich exakt in das Raster der Schaltafeln einfügen, damit die feine Linienstruktur ohne Versatz oder sichtbare Brüche in die Gesamtfassade übergeht.
